Studierte Ende der siebziger Jahre an der Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig. Bis 1992 arbeitete er als Schauspieler und Regisseur in Engagements in Magdeburg, Plauen, Schwedt und Erfurt.
Zentrale, prägende Rollen waren sein Hamlet und sein McMurphy in "Einer flog über das Kuckucksnest" 1986 sowie 1987 Jochen Schanotta in dem gleichnamigen Stück von Georg Seidel – einer schonungslosen Abrechnung mit dem Bildungssystem in der DDR.
Dem Erfurter Publikum dürfte er unter anderem als Kasper in "Dr. Sassafras" (1990) und als Peachum in der "Dreigroschenoper" (1991) in lebhafter Erinnerung sein. Mit dem Soloabend "Obszöne Fabeln" von Dario Fo, in welchem er die Zuschauer auf eine zweistündige Reise durch die Welt der heiteren Phantasie mitnahm, verabschiedete er sich jedoch 1992 vom Schauspiel Erfurt.
Frank schlug einen neuen Weg ein und gründete sein eigenes Unternehmen. Frank ist in Erfurt sehr aktiv und erfolgreich im Immobilien- und Finanzbereich tätig.
Doch er blieb der Bühne treu und arbeitete daneben weiterhin als Schauspieler, moderierte Shows. Er inszenierte z. B. 2001 "Karlos" von Schiller an der Schotte e.V. in Erfurt.
Die vielfältigen Erfahrungen aus der Berufspraxis fließen natürlich in seine künstlerische Arbeit ein. Heute kann er auf diesen "Schatz" zurückgreifen, wenn er auf der Bühne steht - oder wenn er davor steht, um nun andere in die Geheimnisse der Schauspielkunst einzuweihen.